ZEN FUER FRAUEN


© BIRGIT QIANI WERNER
© BIRGIT QIANI WERNER

ICH VERSTAND NICHTS

UND VERLOR MEINEN WEG.

ABER JETZT SEHE ICH,

DASS AUCH ICH EINS BIN

MIT DEM MOND AUF DEM WASSER

UND DEN VORBEIZIEHENDEN WOLKEN.
MUGAI NYODAI

ZEN BETRACHTET DIE DINGE UNGETEILT.

IM ZEN GIBT ES KEINE TRENNUNG.

 

Alles ist Eins. Berge, Bäume, fliessendes Wasser, Blumen, Pflanzen, Männer, Frauen, Kinder, Tiere, alle fühlenden Wesen haben Buddha-Natur. Buddha-Natur ist unsere ursprüngliche Natur. Ohne Unterscheidung.

 

Wir alle wissen das und spüren, dass das so ist. Und trotzdem gibt es seit tausenden von Jahren patriarchale Herrschafts-formen in der Welt ebenso, wie in den Religionen.

 

Jahrelang war für mich deshalb das Thema 'Weibliche Spiritualität' von zentraler Bedeutung oder anders formuliert, die Rolle der Frau innerhalb patriarchaler Gesellschaften, den ortho-doxen Religionen und religiösen Institutionen, in denen bis heute patrilineare Übertragungslinien die Regel sind.

 

Woran können wir Frauen uns orientieren, wenn es keine weiblichen Übertragungslinien gibt und wenige Vor-Bilder von Frauen, die einen eigenen spirituellen Weg gegangen sind und wenn ja, sie sich dann doch patriarchalen Strukturen unter-ordnen bzw. an-passen mussten?

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